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Transformation Framework - Ausrichtung

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Allgemein



Wir fokussieren uns auf den nachhaltigen Umsetzungserfolg von Transformationen. Dieser ist umso höher, je mehr Führungskräfte und Mitarbeitende die Neuerungen in den wertschöpfenden Prozessen umsetzen: Value = Strategy x People.

Dafür braucht es ein klares und erstrebenswertes Zukunftsbild. Es beantwortet, warum die Veränderung notwendig ist, wohin sie führen soll und woran Fortschritt und Erfolg erkennbar sind. Ein wirksames Zielbild reduziert Komplexität, setzt Prioritäten und gibt Orientierung – ohne vorzugeben, dass eine Transformation vollständig planbar wäre.

Damit aus einem Zukunftsbild konkrete Veränderung entsteht, muss es auf drei Ebenen wirksam werden:

  • Purpose und Vision stiften Sinn und geben Richtung.
  • Story und Narrativ schaffen ein gemeinsames Verständnis und emotionale Anschlussfähigkeit.
  • Ergebnisse und Wirkungskennzahlen übersetzen die Ausrichtung in beobachtbare Veränderungen und messbare Wirkung

Purpose und Vision

Die wesentliche Aufgabe von Zielbildern besteht in der Komplexitätsreduktion. Unter der Vielzahl möglicher Zukunftsszenarien gilt es, Entscheidungen zu treffen und den Beteiligten Orientierung und möglichst Sicherheit zu vermitteln. Dazu lässt sich ein zeitloser Purpose formulieren, der ausdrückt, warum das Unternehmen existiert. Eine Vision zeigt auf, wohin sie sich in Zukunft bewegt, und eine Mission beschreibt ihr aktuelles Geschäft. Damit diese nicht nur auf dem Papier stark klingen, sollten sie authentisch sein und von möglichst vielen geteilt werden. Erst dann sind sie wirkmächtig. Wenn sie unpassend formuliert und umgesetzt sind, kann Zynismus in der Organisation entstehen, da Anspruch und Handeln auseinanderklaffen. Daneben ist die Operationalisierung entscheidend. Dazu dienen die nächsten Elemente – eine Story und angestrebte Ergebnisse.

Story und Narrativ

Transformationen erfordern mehr als nur eine sachlich korrekte Beschreibung des Zielzustands. Menschen müssen verstehen, wie Ausgangslage, Veränderungsnotwendigkeit, angestrebte Zukunft und eigener Beitrag zusammenhängen. Ein Transformationsnarrativ verbindet diese Elemente zu einer nachvollziehbaren Veränderungsgeschichte. Narrative Muster wie die Heldenreise zeigen seit Jahrhunderten, dass Entwicklung mit Aufbruch, Unsicherheit, Bewährung und Lernen einhergeht. Für Organisationen ist die Heldenreise jedoch eine Metapher, kein vollständiges Transformationsmodell: Nachhaltige Veränderung entsteht selten durch einzelne Helden, sondern durch gemeinsames Handeln in Teams, Netzwerken und organisationalen Strukturen. Auch hier ist am Ende entscheidend, ob die Geschichte die Adressaten anspricht, „abholt“ und „mitnimmt“.

Ergebnisse und KPI

Bei der Operationalisierung der Ziele geht es darum, dass jede/r am Ende spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminierte Ziele (SMART) verfolgen kann. Heutzutage haben sich dazu OKR (Objective and Key Results) als ein wesentliches Instrument etabliert. Bleiben diese allgemein und abstrakt, gibt es keine Orientierung für das individuelle Handeln und die Zielsetzungen werden nicht erreicht. Für die Nachverfolgung bzw. Messung der Ziele hilft ein Performance-Management-System bzw. Kennzahlensysteme. KI kann heutzutage wesentlich dabei unterstützen, diese zu konzipieren und zu erstellen sowie die notwendigen Daten zu erheben. Ein sinnvolles Zahlenwerk kann motivieren und den verschiedenen Stakeholdern des Veränderungsprozesses Orientierung bieten.

Ausrichtung ist damit mehr als die Formulierung ambitionierter Ziele. Sie verbindet Sinn, gemeinsames Verständnis und konkrete Erfolgskriterien. So schafft sie die Voraussetzung dafür, dass Führungskräfte und Mitarbeitende strategische Ambitionen in wirksames Handeln übersetzen und den Wert der Transformation realisieren: (Value = Strategy x People).